Ausstellungseröffnung in der Kulturmühle

Heute war ich im Museum der Stadt Parchim bei der Eröffnung der Ausstellung „Gegen das Vergessen – Zdzislaw Lachur und die gemalte Erinnerung“. Ein Termin, der noch lange nachwirkt.

Die Bilder von Zdzislaw Lachur machen deutlich, was passiert, wenn Geschichte zur persönlichen Erfahrung wird. Gewalt, Vertreibung, Verlust – das alles spürt man in jedem Strich. Und trotzdem merkt man auch die Kraft, mit der er all das verarbeitet hat. Es sind keine leichten Bilder, aber genau das macht sie wichtig.

Für mich ist das mehr als ein Termin vor Ort. Es geht darum, sich die Zeit zu nehmen und hinzusehen. Der Einblick von Jürgen Dawo hat noch einmal deutlich gezeigt, wie eng Leben, Erinnerung und Kunst miteinander verbunden sind.

Solche Ausstellungen machen mir bewusst, wie wertvoll Kultur bei uns vor Ort ist. Nicht irgendwo in einer Großstadt, sondern hier, wo Menschen stehenbleiben, nachdenken und sich erinnern können.

Wer die Gelegenheit hat, sollte sich die Ausstellung wirklich anschauen. Ich persönlich kann sie nur dringend empfehlen!