Renz/Waldmüller: Förderung des ehrenamtlichen Engagements und mehr Mittel für moderne Sportstätten

Zur Oberhofer Erklärung vom 19. Februar 2024 anlässlich der Konferenz der Sportpolitischen Sprecher von CDU/CSU in Bund und Ländern, erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Torsten Renz:
 
„Die vielfältigen Strukturen des Sportes müssen aufrechterhalten und besser unterstützt werden. Die Basis bilden die vielen ehrenamtlich Engagierten im Sport. Ohne sie könnten Vereine und Verbände ihre wichtige soziale und gesellschaftliche Funktion nicht wahrnehmen. Das Ehrenamt muss daher stärker gefördert werden. Vor diesem Hintergrund müssen die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessert werden, z. B. durch eine Erhöhung der Ehrenamts- und Übungsleiterpauschale auf 1.000 bzw. 4.000 Euro und der Wegstreckenentschädigung auf 38 Cent pro Kilometer. Des Weiteren müssen die Dokumentationspflichten auf ein gesetzliches Mindestmaß reduziert werden. Außerdem sollte eine bundesweite Offensive zur Gewinnung und Bindung von ehrenamtlich Engagierten gestartet werden. Ein frühzeitiger Austausch zwischen Verwaltung, politischen Entscheidungsträgern und Vertretern des Sports ermöglicht eine zielgerichtete Unterstützung und die Berücksichtigung der Belange des Sports. Dementsprechend müssen die Vertreter des Sports bei Gesetzentwürfen und Richtlinien bestmöglich eingebunden werden – entsprechende Erkenntnisse sollten dann auch nicht ignoriert werden, sondern in Gesetzgebungsprozesse einfließen.
 
Der Sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Waldmüller, ergänzt: „Die Vereine tragen ganz erheblich dazu bei, dass Deutschland bei der Ausrichtung internationaler Sportveranstaltungen wettbewerbsfähig bleibt. Mit Blick auf eine mögliche Bewerbung des DOSB für die Olympischen und Paralympischen Spiele werben wir für eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Breiten- und Leistungssport sind von gleich hoher Bedeutung. Ohne Breitensport kann es keinen Leistungssport geben. Dazu müssen jedoch entsprechende Strukturen vorgehalten werden. Gerade im Bereich der Sportstätten sehen wir erheblichen Handlungsbedarf. Wir fordern daher sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene neue Förderprogramme für den Neubau, die Sanierung und die Modernisierung von Sportstätten. Darüber hinaus braucht der Leistungs- und Nachwuchsleistungssport Planungssicherheit. Dementsprechend ist die organisatorische, personelle und finanzielle Unterstützung der Struktur der Bundesstützpunkte, Leistungszentren und Olympiastützpunkte durch den Bund und die Länder bedarfsgerecht auszugestalten.“